Unternehmenskultur: Der weiche Faktor für nachhaltigen Erfolg

STAFF MEETING

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt – das wissen clevere Unternehmer*innen bereits. Was manchen von uns allerdings noch nicht automatisch klar ist: mit ihr ändert sich auch unsere gesamte Kommunikation.
Uns steht eine vielfältige Auswahl an Kommunikationswegen und -kanälen zur Verfügung, die wir überall, ohne Unterbrechung und auch zeitgleich verwenden können. Das führt wiederum dazu, dass wir oftmals parallel mit Kollegen, Kunden und Lieferanten kommunizieren.

Der Kunde ist König – als Partner auf Augenhöhe

Noch wichtiger ist jedoch, dass Kunden uns in einer veränderten Form als Gesprächspartner suchen – während sie sich parallel bequem und einfach miteinander über unsere Leistungen austauschen.

Bei dieser multiplen Kommunikation dreht sich zum einen alles vermehrt um Transparenz, Mitgestaltung und den Dialog auf Augenhöhe. Zum anderen wirkt sie sich auf beinahe alle Arbeitsprozesse und Bereiche in Unternehmen aus und fordert in ihrer schnellen, fluiden und bidirektionalen Art, dass Ziele, Pläne und Umsetzungen immer wieder strategisch angepasst werden.

Für die reibungslose Durchführung dieser Anpassungen und eine authentische Kommunikation derselbigen brauchen Unternehmen Mitarbeiter, die diese Wege mitgehen oder sie sogar antreiben, auf keinen Fall jedoch bremsen. Doch wie können sie das offene, innovative und flexible Mitdenken ihrer Mitarbeiter fördern und dadurch ihren Erfolg festigen und steigern? Die Lösung lautet: Unternehmenskultur.

Das Fundament des nachhaltigen Erfolgs: Mitarbeiter

Eine starke und lebende Unternehmenskultur ist die entscheidende Basis für Kommunikation, Change, Workflows – kurz: Erfolg. Denn sie macht ein Unternehmen individuell, authentisch, innovations- und kommunikationsfähig.
Sie reflektiert die gemeinsamen Werte aller Beschäftigten und Involvierten, die grundsätzliche Haltung des Unternehmens nach außen, seine Beziehungen und sein Innenleben – und fördert die Stärken. Auch deshalb muss sie von der Führung gefördert und vorgelebt werden, ohne dabei aufoktroyiert oder künstlich daherzukommen. Vielmehr sollte sie das aufgreifen, was vorliegt:

Jeder Mitarbeiter bringt sich bewusst oder unbewusst in das Unternehmen ein, und damit seine eigenen „Kulturgüter“, Werte und Ziele mit. So nehmen alle Mitarbeiter – die einen leiser, die anderen lauter – Einfluss auf die Unternehmenskultur, erwecken sie zum Leben und halten sie agil. Die Kultur des Unternehmens wiederum verselbstständigt sich und beeinflusst jedes Individuum als Teil des Großen. Diese kulturelle Verknüpfung in Form der gegenseitigen Beeinflussung bezieht sich nicht nur auf die Mitarbeiter und Arbeitgeber in den Unternehmen. Das gleiche wechselseitige Verhältnis bezieht sich auch auf Partner und Kunden des Unternehmens.

Diese Einflüsse und Erfolgsfaktoren werden von vielen als die sogenannten „weichen Faktoren“ eines Unternehmens bezeichnet – und damit noch immer zu häufig degradiert. Denn auch wenn die Arbeitswelt sich verändert, zählen die harten Faktoren oftmals noch mehr – was für einige Unternehmen eine fatale Prioritätenlegung nach sich ziehen kann.
Eine Umsatzsteigerung, die sich in der Jahresbilanz schwarz auf weiß in den Zahlen zeigt, hat deutlich mehr Bedeutung, als eine Vision oder ein Leitbild, an dem sich alle Mitarbeiter orientieren sollen.
Dass dies eine nachhaltigere Umsatzsteigerung mit sich bringen kann, wird oft vernachlässigt. Dass Unternehmenskultur eine selbstverständliche, subtile Form des Employer Branding darstellt, als Kompass in schwierigen Zeiten die gesamte Mannschaft immer wieder auf den richtigen Kurs bringen, als Innovationsmotor enorme Kräfte wecken kann und einen verbesserten Zugang zu Kunden gewährleistet, fällt ebenso häufig unter den Tisch.
Wer dies jedoch erkennt und sie als Investition in die Unternehmenszukunft aktiv vorantreibt, profitiert von diesen Soft-Skills seines Unternehmens.

Lebendig, aber nicht chaotisch
Gerade in den heutigen schnelllebigen Zeiten, in denen kaum Zeit zur Gewöhnung an Veränderung bleibt, ist es von großer Bedeutung, die Unternehmenskultur gezielt zu gestalten, zu lenken und einzusetzen. Nur so lässt sich der wertvollste Input effektiv nutzen – und der bestmögliche Einfluss auf Mitarbeiter, Arbeitsprozesse, Partner und Kunden nehmen.

Wie sieht eine gute Unternehmenskultur konkret aus? Wie und womit kann man diese beeinflussen? Wo sind natürlich Grenzen gesetzt, bei denen man sich Gegebenheiten anpassen muss? Und wie schafft die Führung es, alle Mitarbeiter aktiv an der Gestaltung zu beteiligen?

Diese und viele weitere Fragen wollen wir mit Ihnen und Euch beim BarCamp „Mittelstand goes Unternehmenskultur“ diskutieren. Es gibt Best Practices, aber auch neue Ideen, die im Branchenmix und aus diversen Perspektiven beleuchtet in konkrete Handlungsstränge umgesetzt werden.

Und freuen uns auf Ihre und Eure Teilnahme!
https://www.xing.com/events/mittelstand-goes-unternehmenskultur-1884202

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